Unsere Audits sind ein wichtiges Element unseres Risikomanagements und unterstützen die Überprüfung der Einhaltung unserer Sozial‑ und Umweltstandards. Langfristig können Audits allein jedoch nur begrenzt zu nachhaltigen Verbesserungen der Arbeitsbedingungen beitragen.
Seit 2022 haben wir unser Sozialprogramm deshalb kontinuierlich ausgebaut, um Arbeiter:innen in unserer Lieferkette dabei unterstützen, ihre Rechte einzufordern. Dazu gehören unter anderem Social-Dialogue Trainings, die Strukturen in den Fabriken langfristig verbessern und Risiken proaktiv mindern sollen.
Unsere enge Zusammenarbeit mit der Fair Wear Foundation, die sich in den letzten Jahren aufgebaut hat, setzen wir im Rahmen unseres etablierten Beschwerdemechanismus fort. Der Zugang zu einem unabhängigen, vertrauenswürdigen Beschwerdeweg bleibt für uns ein zentraler Baustein zur Stärkung von Arbeitsrechten.
Auch lokale Gewerkschaften und zivilgesellschaftliche Organisationen spielen eine zentrale Rolle, um faire Arbeitsbedingungen voranzutreiben. Wir möchten diese Organisationen als legitime Vertretungen von Rechteinhaber:innen stärken – denn echte Verbesserungen entstehen vor allem dann, wenn lokale Akteurinnen ihre Interessen selbstbestimmt vertreten können. Dieses Ziel haben wir auch durch unsere gemeinsame Absichtserklärung mit weiteren Marken und dem BMZ bekräftigt. In diesem Zuge beteiligen wir uns aktiv an Meaningful‑Stakeholder‑Formaten, um sicherzustellen, dass die Perspektiven der Arbeiterinnen systematisch in unsere Prozesse einfließen.