Unser Beitrag für den Klimaschutz

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Die globale Erwärmung hat drastische Auswirkungen auf unseren Planeten. Extreme Hitze und der Anstieg des Meeresspiegels haben weitreichende negative Folgen für unsere Ökosysteme, Menschen und Tiere. Im Pariser Klimaabkommen setzten sich die teilnehmenden Staaten daher das globale Ziel, die Erderwärmung auf unter 2 Grad Celsius in Richtung 1,5 Grad Celsius zu im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter zu beschränken.

KLIMASCHUTZ

Wo wir hinwollen

Der Schutz des Klimas ist eine der größten globalen Herausforderungen – und ein zentrales Handlungsfeld unserer Nachhaltigkeitsstrategie.

Wo wir hinwollen

Beim Thema Klimaschutz orientiert sich die S.OLIVER GROUP an den Ergebnissen der Klimaforschung und unterstützt die Einhaltung der im Pariser Abkommen getroffenen Ziele zur Reduktion von Treibhausgasen. Daher haben wir uns im Rahmen der Science Based Target Initiative (SBTi) zu wissenschaftlich fundierten Klimazielen verpflichtet und wollen unsere Emissionen systematisch reduzieren.

2024 wurden diese Ziele offiziell validiert: ein Near-Term-Ziel bis 2033 und ein Net-Zero-Ziel bis 2050. Klimaschutz ist eng mit unserer Lieferkette verknüpft, da der Großteil unserer Emissionen in den vorgelagerten Produktionsstufen entsteht. Seit 2021 erfassen wir unsere Treibhausgasemissionen nach dem Greenhouse Gas (GHG)-Protokoll, um sowohl direkte (Scope 1 & 2) als auch indirekte (Scope 3) Emissionen abzubilden. Die Validierung durch die SBTi stellt sicher, dass unsere Berechnungen auf wissenschaftlichen Grundlagen beruhen und im Einklang mit dem Pariser Klimaabkommen stehen.

Heute sind wir stolz, dass die SBTi unser Netto-Null-Ziel der S.OLIVER GROUP bis 2050 bestätigt hat.

Für das Near-Term-Ziel bis 2033 streben wir eine Reduktion von 58,8% gegenüber dem Basisjahr 2021 an.

Um proaktiv mit Risiken des Klimawandels umzugehen, führten wir 2023 bis 2024 erstmals eine doppelte Wesentlichkeitsanalyse mit Inside-Out und Outside-In Perspektive durch.

UNSER FUßABDRUCK

Klimaschutz beginnt nicht mit Maßnahmen, sondern mit Daten

Nur wer seine Emissionen kennt, kann sie gezielt reduzieren. Deshalb ist die Erhebung, Berechnung und Auswertung von Klimadaten für uns der erste und entscheidende Schritt auf dem Weg zum Klimaschutz.

Wir erfassen unsere Daten systematische entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von unseren eigenen Standorten (Scope 1 und 2) bis hin zu vorgelagerten Prozessen wie Produktion, Materialien, Transport und Abfall (Scope 3). Diese Transparenz ermöglicht es uns, die größten Hebel für Veränderung zu identifizieren.

Gleichzeitig wissen wir, dass die Datenqualität ein kontinuierlicher Prozess ist. Besonders in komplexen globalen Lieferketten entwickelt sich die Datengrundlage stetig weiter. Deshalb arbeiten wir daran, unseren Datentiefe und -qualität kontinuierlich zu verbessern – gemeinsam mit unseren Partnern.

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Wo wir aktuell stehen

Die Baseline unserer Reduktionsziele liegt in 2021.

Aus der Betrachtung und Analyse hat sich folgende Baseline ergeben: In Scope 1 und 2 haben wir in 2021 ca. 9.700 tCO2e ausgestoßen. Jedoch fällt der Großteil unserer Emissionen in der Lieferkette an, in der unsere Produkte hergestellt werden: In der sogenannten Scope 3 haben wir in 2021 rund 380.000 tCO2e ausgestoßen.

Seit der Berechnung der Baseline arbeiten wir kontinuierlich an der Verbesserung der Datengrundlage. Mit zunehmender Datenqualität und Verfügbarkeit erzielen wir ein immer präziseres Bild unserer tatsächlichen Emissionen.

Vor diesem Hintergrund haben wir zusammen mit einer Unternehmensberatung unseren Berechnungsansatz weiterentwickelt und angepasst, um den aktuellen Anforderungen und Best Practices gerecht zu werden. Ziel war es, die Aussagekraft und Vergleichbarkeit unserer Daten weiter zu erhöhen.

Diese Veränderungen sind daher nicht ausschließlich auf reale Emissionsentwicklungen zurückzuführen, sondern auch auf die verbesserte Datenqualität und die methodische Weiterentwicklung, welche auch zu einer Erhöhung der kalkulierten Emissionen geführt hat.

Im Jahr 2024 haben wir in Scope 1 und 2 7.000 tCO2e emittiert. Der Großteil der Emissionen entsteht weiterhin in Scope 3 und liegt bei knapp 370.000 tCO2e.

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Engagement in der Lieferkette

In der Lieferkette werden diese Ziele durch Key Performance Indikatoren (KPIs) gemessen. Die KPIs werden regelmäßig bewertet und bei Bedarf angepasst, zuletzt 2026. Für die Zielerreichung tauschen wir uns eng mit unseren Lieferanten aus und unterstützen sie dabei, Maßnahmen zu definieren (z.B. wie sie klimafreundlichere Energiequellen beziehen können). Über bestehende Kommunikationskanäle haben auch Arbeiter:innen und weitere Dritte vor Ort die Möglichkeit, sich diesbezüglich an uns zu wenden.

Um die Emissionen, die in unserer Lieferkette entstehen, besser abbilden zu können, wurde 2024 erstmals eine Befragung mit insgesamt 278 Lieferanten durchgeführt. Auf Basis der Ergebnisse können wir einerseits Emissionen realistischer einschätzen und gleichzeitig in den individuellen Austausch mit Lieferanten gehen, um gemeinsam an Maßnahmen und Zielen zu arbeiten.

Aktuell arbeiten wir gemeinsam mit unseren Lieferanten daran, die systematische Erfassung ihrer eigenen Emissionen voranzubringen. Ziel ist es, dies bei mindestens 50 % unserer Lieferanten zu etablieren. Parallel dazu ermutigen und unterstützen wir unsere Lieferanten beim Umstieg auf erneuerbare Energien – auch hier verfolgen wir das Ziel, dass mindestens 50 % erste Schritte in diese Richtung gehen.